Neu: Sichtachsen und Zugang zum Schlossgarten

Spätestens seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist der Main gegenüber dem Schlossufer durch eine Landzunge, später durch eine Insel zweigeteilt. Im Laufe der Zeit wuchs die Insel mit Bäumen und Büschen zu, so dass die wahre Ausdehnung des Flusses heute nicht mehr erlebbar ist. Der Masterplan sieht vor, an drei Stellen die Insel von Bewuchs freizuhalten, um durch diese Sichtschneisen eine Blickbeziehung auf die Fahrrinne des Mains mit seinen dahingleitenden Frachtschiffen bis hin zum Volksfestplatz zu ermöglichen.
Auch neu: Der Schlossgarten erhält einen zusätzlichen Zugang. Der eher versteckt gelegene Eingang in der Nähe des Theoderichstors wird durch einen zweiten ergänzt – dann soll es auch eine Treppe zur kleinen Aussichtsplattform am Ende des Schlossparkgrabens geben, mit der die Verbindung von Park und Mainufer gestärkt wird. Der Weg durch die historischen Grünanlagen, beginnend in der Fasanerie, führend über die Großmutterwiese, durch Schöntal und offenes Schöntal, endet dann nicht mehr in einer Sackgasse im Schlosspark, sondern kann bis zum Main fortgesetzt werden.
Sichtachsen bis zum anderen Mainufer ©Landschaftsarchitekt Stefan Fromm
Sichtachsen bis zum anderen Mainufer
©Landschaftsarchitekt Stefan Fromm
Geplanter Zugang am Rondell unterhalb des Frühstückspavillons ©Thomas Göttemann
Geplanter Zugang am Rondell unterhalb des Frühstückspavillons
©Thomas Göttemann