Die zentrale Achse: Der Kranichplatz

Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts wurde am Main hart gearbeitet. Davon zeugen Bilder von Kränen und von Wäsche, die auf den Wiesen zum Bleichen aufgehängt wurde. Zumindest durch einen Namen hat sich etwas davon erhalten: bis heute sprechen wir von der Kranichmauer („Kran-Mauer“), die zwischen Main-Biergarten und Liegewiese verläuft. Sie gibt auch dem neuen Platz am Schlossufer seinen Namen: der Kranichplatz wird zum zentralen Anlaufpunkt mit Blütenfeldern, einer Pflasterung und Raum für temporäre Gastronomie.
An der Kranichmauer, die vom Bewuchs befreit wird, entsteht ein neuer Aussichtspunkt auf das Treiben am Ufer. Breite Sitzstufen unterhalb führen die neue zentrale Achse weiter bis zum Wasser. Um von der Uferpromenade zum Kranichplatz zu kommen, wird es einen barrierefreien Weg mit leichter Steigung geben, mit Grün-Terrassen wird der Hang abgefangen.
Kranichplatz mit Blütenfeldern und Aufzug ©Landschaftsarchitekt Stefan Fromm
Kranichplatz mit Blütenfeldern und Aufzug
©Landschaftsarchitekt Stefan Fromm
Wäsche und Fischernetze auf den Mainwiesen vor dem Kutscherhof ©Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Sammlung Stadelmann
Wäsche und Fischernetze auf den Mainwiesen vor dem Kutscherhof
©Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, Sammlung Stadelmann